Zum Hauptinhalt springen

18.05. / weitere Termine

Schichten der Geschichte: Führungen zur Tempelruine

Veranstaltet von
Veranstaltung
Rundgang, Exkursion
18.05. 17:00 Uhr 17-18 Uhr → Innenhof der Poolstraße 11-14
15.06. 17:00 Uhr 17-18 Uhr → Innenhof der Poolstraße 11-14
20.07. 17:00 Uhr 17-18 Uhr → Innenhof der Poolstraße 11-14
Eintritt

Eintritt frei

Anmelden

Hier anmelden: tempel-poolstrasse@steg-hamburg.de

Schichten der Geschichte: Führungen zur Tempelruine

Die baulichen Überreste des Neuen Israelitischen Tempels zeugen vom jüdischen Leben in Hamburg und der heutigen Verantwortung für Erinnerung und Erhalt. Führungen auf dem Gelände laden dazu ein, die Ruine kennenzulernen – als Ort der Erinnerung, der Forschung und der öffentlichen Auseinandersetzung.
Überreste der historischen Eingangsfassade
© steg Hamburg mbH
Blick auf die Überreste des Tempels im Innenhof an der Poolstraße
© steg Hamburg mbH

In einem Hinterhof an der Poolstraße steht ein einzigartiges Zeugnis jüdischen Lebens in Hamburg – der ehemalige Neue Israelitische Tempel. 1844 als erster Tempel einer jüdischen Reformgemeinde eingeweiht, wurde der Tempel nach seiner religiösen Funktion im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und im Anschluss als Autowerkstatt genutzt. 2020 hat die Freie und Hansestadt Hamburg das Gelände mit den Überresten des Tempels, mit dem Ziel der Sicherung und Vorbereitung eines Nutzungskonzeptes, erworben. Die unter Denkmalschutz stehenden baulichen Überreste zeugen vom jüdischen Leben in Hamburg und der heutigen Verantwortung für Erinnerung und Erhalt.

Durch Führungen wird dieser bedeutsame Ort erkundet und die religions- und stadtgeschichtliche Bedeutung des Neuen Israelitischen Tempels, dessen Baugeschichte, Nutzung und Erhaltung durch die Denkmalpflege verständlich gemacht. Expertinnen und Experten ordnen die sichtbaren Spuren ein, erläutern die laufenden Untersuchungen und geben einen Einblick in die historischen Schichten des Geländes, einschließlich der Überreste des Tempels. Die Führungen laden dazu ein, die Tempelruine aus wechselnden Blickwinkeln kennenzulernen – als Ort der Erinnerung, der Forschung und der öffentlichen Auseinandersetzung.