06.05. – 29.07.
Bewahrt im Verborgenen: Der Neue Israelitische Tempel
Im Hinterhof der Poolstraße 11-14 verbirgt sich ein einzigartiges Zeugnis jüdischen Lebens und liberal jüdischer Religionsgeschichte in Hamburg, die Ruine des Neuen Israelitischen Tempels. Dieses Kulturdenkmal wird in diesem Jahr weiter erforscht: Die baulichen Überreste sollen gesichert und die ober- sowie unterirdischen Relikte des 1943 zerstörten Tempels der Reformgemeinde von 1817 erkundet werden. Die Durchführung dieser restauratorischen, bauhistorischen und archäologischen Untersuchungen und Sicherungsmaßnahmen wird durch eine Ausstellung begleitet, die sichtbar macht, was bisher im Verborgenen liegt: Historische Schichten, bauliche Zeugnisse sowie deren Bedeutung und Nutzung, die für kommende Generationen langfristig gesichert werden sollen. Die Ausstellung lädt ein, den Ort zu entdecken – als jüdisches Kulturdenkmal und als Erinnerungsort mitten in der Stadt.