31.05.
XENOS – Fremdökologien
Begehbare, sensorische Rauminstallation mit Diskursformat
XENOS - Fremdökologien verbindet zwei Perspektiven auf das Fremde: ensphere untersucht das Fremde der Stadt unter den Bedingungen des Klimawandels, Christine R. nähert sich dem Fremden als innere Erfahrung, als poetische Suchbewegung und wird dabei von einer zu diesem Anlass entwickelten, immersiven Klanginstallation von Deaf Anthropologist ergänzt.
Während XENOS AS CLIMATE die ökologische Transformation urbaner Räume sinnlich erfahrbar macht, übersetzt der künstlerische Teil diese Erfahrung in eine intime, subjektive Sprache. Die seriellen Bildobjekte eröffnen Zwischenräume, in denen das Unbekannte spürbar wird. Schwarz-Weiß markiert Distanz, Trennung und Beobachtung; Farbe verweist auf Annäherung, Verwebung und Beziehung.
In der gemeinsamen Präsentation entsteht ein Spannungsfeld zwischen äußerer und innerer Fremdheit. Die Installation bewegt sich von der sinnlich erfahrbaren Realität der Stadt zu poetischen Gesten, die Wahrnehmung, Sensibilität und emotionale Nähe ermöglichen. Das Fremde wird nicht als Bedrohung oder Störung gezeigt, sondern als Ausgangspunkt für neue Erfahrungen und Perspektiven.
XENOS - Fremdökologien erzählt eine Geschichte von Anpassung – nicht nur ökologisch, sondern auch emotional und kulturell: Wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn wir das Fremde betrachten? Wie kann Fremdheit zu Beziehung werden?