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13.06. / weitere Termine

Keine Angst vor dem Bleistift - Zeichnungen, Malerei und Architektur

Ausstellung von originalen Zeichnungen, Skizzenbüchern und Gemälde in Ölfarben.

Veranstaltet von
aaf atelier für Architektur und forschung, Al-Abdulla SabourArchitekten
Veranstaltung
Ausstellung
Vernissage 13.06. 15:00 Uhr → Ev.-Luth. Hauptkirche St. Trinitatis Altona, Kirchenstraße 40
13.06. – 20.06. 10:00 – 17:00 Uhr Öffnungszeiten: 10-17 Uhr → Ev.-Luth. Hauptkirche St. Trinitatis Altona, Kirchenstraße 40
Eintritt

Eintritt frei

Zugänglichkeit
  • Rollstuhlgerechte Anfahrt und Benutzbarkeit

Keine Angst vor dem Bleistift - Zeichnungen, Malerei und Architektur

Ausstellung von originalen Zeichnungen, Skizzenbüchern und Gemälde in Ölfarben.

Ein Strich wird Raum, ein Schatten Idee. Unsere Zeichnungen, Skizzenbücher und Kalligrafien erzählen von der Kraft der Hand. Studien, Perspektiven, Malerei – entstanden lange vor dem Computer, als Architektur, urbaner Raum und Landschaftsgestaltung noch unmittelbar aus dem Denken ins Papier wuchs.
Sqailbiya, Syrien: Majestätisch ragt die Altstadt auf die Hügel und genießt ihren blickenden Standort
© Bassam Sabour
Aus dem Studentenwohnheim, University ofBalamand, Libanon, 2014
© Bassam Sabour
Aus meinem Balkon, Amman, Jordanien, 2014
© Bassam Sabour
Die Stadt, 60x50 cm, Öl auf Leinwand
© Salam Al-Abdulla
Ohne Titel 1, 60x50 cm, Öl auf Leinwand
© Salam Al-Abdulla
Ohne Titel 2, 60x50 cm, Öl auf Leinwand
© Salam Al-Abdulla

Bleistift begleitet die Architekt*innen. Er ist weit mehr als ein Stift; er ist das primäre Werkzeug zur schnellen Visualisierung, zum Denken und zum Entwerfen. Er ist die direkte Verbindung zwischen Hand und Gehirn, fördert kreative Spontanität und ermöglicht, Ideen ungefiltert auf Papier zu bringen – ein haptischer Kontrast zum digitalen CAD-Zeichnen.   

Andererseits heißt skizzieren Raum in seinen Einzelteilen lesen, verstehen und dann schöpferisch entwerfen oder forschen. Das Lesen der Ladenschilder, mit Artikeltitel der Zeitschrift, die mein Vater nach Hause brachte, hat mich zu Kalligrafie gesteuert. Die Malstunde in der Schule war die schönste. Skizzieren, Entwerfen, richtig auf Cansonzeichnen war normal für die Projekte an der Uni. In den Stegreifen verwendete man viel Farbe. Unsere Diplomarbeiten an der Architekturfakultät der Universität Damaskus sind alle mit Hand, zunächst mit Druckbleistift / Feinminenstift, dann mit Chinatinte und rOtring Isograph (Rapidograph) gezeichnet, viele Jahre vor dem Computerzeitalter.   

Als Lehrender in Buxtehude hatte ich zu anderen Fächern die Darstellende Geometrie und Perspektive unterrichtet. Im Nahen Osten mussten unser Studierenden Skizzenbücher füllen. Dazu hat man das Wahlfach keine Angst vor Bleistift geführt. Meine persönlichen Skizzenbücher begleiten mich heute noch.   

In der Malerei von Salam Al-Abdulla spürt man, dass ihr Werk nicht nur eine Stimmung festhält, sondern Räume darstellt, manchmal frei, manchmal mit Menschen, oder Personen belebt in Nebel getaucht, mit geometrischen Formen, mit zwei oder drei Dimensionen, mit Landschaftsarchitektur, Flächen, jedoch permanent mit heiteren Farben des Sommers.