Hamburger Architektur Sommer 2019
 
 
Fotoausstellung
29.05 bis 13.07

Konstruktion im Blick – Die Fotografin Ursula Becker-Mosbach 1950 - 1970

Die an der Hamburger Landeskunstschule ausgebildete Fotografin Ursula Becker-Mosbach (1922-2002) hat mit ihrer Architektur- und Industriefotografie eine eindrucksvolle Bildsprache für die neuen Wirtschafts- und Bauprozesse in Hamburg entwickelt. Sie steht in ihrer Bedeutung gleichrangig neben anderen bekannten Fotografen der Zeit wie Otto Rheinländer, Eberhard Troeger, Ernst Scheel oder Hans Meyer-Veden. Im Zuge von Aufträgen für bedeutende Architekten und Aufträgen von großen Firmen der Bauindustrie dokumentiert sie den Wiederaufbau Hamburgs. Für Esso, Shell, die HEW oder die Margarine-Union schafft sie fotografische Dokumentationen der Werksbauten und Arbeitsprozesse. In ihren Bildern entwickelt sie eine faszinierende Ästhetik der neuen Industriekultur. Ingenieurbaukunst und Technik stehen in dieser Ausstellung im Mittelpunkt.

Veranstalter*in:  Hamburgische Ingenieurkammer-Bau
Termin: 29.05 bis 13.07, 11 – 18 Uhr
Ort: Levante Haus, 20095 Hamburg, Mönckebergstrasse 7
Info: 040 413 45 460
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Karte
Das Schalentragwerk der Faultürme des Hamburger Klärwerkes Köhlbrandhöft, aufgenommen am 7. März 1960, entwarf der Bauingenieur Helmut Bomhard für die Dyckerhoff & Widmann KG.
© Ursula Becker-Mosbach / Hamburgisches Architekturarchiv
Die Hamburger Werft der Howaldtswerke AG betrieb im Stadtteil Ross jahrzehntelang auch Behälterbau, stellte unter anderem in den 1950er Jahren diesen Tank für den Petroleumhafen in Waltershof her
© Ursula Becker-Mosbach / Hamburgisches Architekturarchiv
1952/53 entstand der Block 2 der Grindelhochhäuser als Stahlskelettkonstruktion für das Bezirksamt Eimsbüttel; die Tragwerke der Häuser haben die Bauingenieure Georg Timm sowie das Büro Siebert und Peters entworfen.
© Ursula Becker-Mosbach / Hamburgisches Architekturarchiv

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