Hamburger Architektur Sommer 2019
 
 
Vortrag
23.05

hamburgmodern - die Architektur der Hamburger Moderne zwischen 1923 und 1932

Das vorherrschende Bild der Hamburger Zwischenkriegsmoderne wird von Backsteinexpressionismus und der "Hamburger Schule" geprägt. Annette Niethammer präsentiert in ihrem Vortrag eine erfreulich große Baumasse an klassisch moderner Architektur in Hamburg.

 

Der Vortrag hamburgmodern verfolgt die baulichen Spuren der Moderne auf dem Gebiet des heutigen Hamburgs. Berücksichtigt werden neben modernen Wohnbebauungen auch Einfamilienhäuser, Parks, Kirchen, Industriebauten, sowie Schul- und Sportbauten. Als modern definieren sich diese Architekturen durch ihre städtebauliche Anordnung wie Zeilenbauten und Turmsituationen, ihre sachliche Formensprache in der Volumetrie, ihre außenräumlichen Bezüge, sowie ihre formalen Anleihen an die Industriearchitektur mit Bandfenstern, Übereckfenstern oder Stahldetails. Die Architekturen zeugen von der Experimentierfreude der regionalen und auswärtigen Büros in Bezug auf die Anwendung von neuen Baumaterialien und Konstruktionsarten. Durch die Untersuchung von exitstierenden und bereits abgerissenen Gebäuden soll die Hamburger Moderne als ebenso vielfältige wie eigenständige Strömung innerhalb der Moderne in Deutschland gewürdigt werden.

Veranstalter*in:  Museum für Hamburgische Geschichte, Annette Niethammer
Termin: 23.05, 18.30 Uhr
Eintrittspreise / Teilnahmegebühren:  7,00 €
Ort: Museum für Hamburgische Geschichte, 20355 Hamburg, Holstenwall 24, Großer Hörsaal
Info: 0178 2171929
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Treppenbrücke und Stellwerk Kellinghusenstraße
© Hamburger Hochbahn

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