Hamburger Architektur Sommer 2019
 
 
Führung mit der Gelegenheit zur anschließenden Diskussion
16.06

Die ehemalige Schule Berne

Die Schule Berne wurde von Fritz Schumacher gebaut und ist noch weitgehend im Originalzustand erhalten – sie steht unter Denkmalschutz. Die Schule ist 1930 eingeweiht worden. Jahrzehntelang bildete sie den städtebaulichen, schulischen, sozialen und kulturellen Mittelpunkt der damaligen Gartenstadt Berne, deren Siedlungshäuser ab 1919 entstanden sind. Im eigentlichen Sinne erfüllte die Schule damit sämtliche Funktionen einer „Stadtteilschule“.

Die Schule gliedert sich in zwei Hauptbaukörper: den eigentlichen dreigeschossigen Klassentrakt und eine Turnhalle, die auch außerschulisch als Fest- und Versammlungsraum dienen konnte. Umkleide- und Sanitärbereiche sind – neben der Turnhalle – den südlich unmittelbar angrenzenden Sportfreiflächen zugeordnet. Konzeptionell und gestalterisch gehört die Schule zur Architektur der damaligen „Nachkriegsmoderne“.

Das Schulgebäude steht nach jahrelanger Nutzung/Teilnutzung als Schule seit Sommer 2016 leer. Lediglich die Turnhalle wird regelmäßig durch den TUS Berne genutzt. Das Schulgelände, sowie angrenzende Flurstücke werden / sind vermutlich für den Wohnungsbau vorgesehen. Ziel unseres Vereins ist es, das Schulgebäude samt Schulhof zu sanieren und als Kultur- und Bildungszentrum zu nutzen. So könnte ein geschichtsträchtiges Gebäude als neues Zentrum auch über den Stadtteil hinaus dienen.

 

 

Veranstalter*in:  KuBiZ Schule Berne e.V., Matthias Windscheid
Termin: 16.06, 12 - 16 Uhr
Eintrittspreise / Teilnahmegebühren:  Eintritt frei
Ort: Ehemalige Schule Berne, Zugang über Lienaustraße, 22159 Hamburg, Lienaustraße 32
Info: 

Karte
Schule Lienaustraße
© S. Mellin, Hamburg
Schule Lienaustraße
© Nachlass Fritz Schumacher Urheber A. und C. Dransfeld
Schule Lienaustraße
© Nachlass Fritz Schumacher Urheber A. und C. Dransfeld

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