Hamburger Architektur Sommer 2019
 
 
Gruppenausstellung
29.06 bis 28.07

Vier Positionen und eine Baustelle

Das Künstlerhaus Georgswerder e.V. zeigt Arbeiten von:

Katarina Jensen, Schnurwerk, "Piselotten"

Die Textilerfahrung zwang mich zur Geometrisierung des Körpers. Als ich eines Tages ein Sweat-Shirt zerschnitt, erfuhr ich, dass ich den Stoff, der eher Bänder ergab, nicht zur Darstellung der runden Körperformen verwenden konnte. Es bot sich an, jeden Richtungswechsel durch Klappen des Textilbandes darzustellen. Die Architektur des Körpers war begriffen. Umgekehrt gilt die Frage, warum Architektur meist „eckig“, geometrisch ist.

Peter Czikowski, Fotografie "1938“

"Ich zeige mit meinen Fotos Einzelhäuser einer Wohnstraße, die alle im Jahre 1938 erbaut wurden. Sie sind grob drei Typen zuzuordnen, die den drei Unterserien entsprechen. Durch die für alle Häuser gleiche frontale Ansicht bei einer Beleuchtung, die nicht ablenkt von der Betrachtung der Architektur, und durch die Reihung der Häuser vom selben Typ werden die Unterschiede deutlich, die im Laufe der Jahrzehnte durch die Bewohner*innen hinzugefügt wurden."

Petra Hoppe, Fotografie, "Verschmelzungen“

"Ich habe in Hamburg-Wilhelmsburg Straßen und Häuser fotografiert und in einige dieser Bilder nachträglich Menschen der Elbinsel über eine Projektion integriert. Es verschmelzen die Personen mit dem selbstgewählten Foto und werden dabei fotografiert. Meine Intention bei dieser Arbeit war, das Verhältnis der Bewohner zu ihrem Viertel und der umgebenden Architektur zu erkunden."

Gloria van Krimpen, Collagen/Zeichnung "Rotterdam -Wilhelmsburg" Anhand der Stadtarchitektur von Rotterdam und Hamburg -Wilhelmsburg entwickele ich architektonische Collagen. Die Collagen beinhalten Bild, Schrift und Zeichnung und sind teils mit Schaumstoffplatten zu Quadraten und Rechtecken geformt und konstruiert. Ich dekonstruiere mittels verschiedener künstlerischer Verfahren die Architektur beider Städte und erforsche ihre architektonischen Parallelen, die ich herausarbeite und für mich neu interpretiere. Auch die Ähnlichkeiten und die Einflüsse der soziokulturellen Wirkung. Über den Vergleich der Stadtarchitektur entwickele ich Fraktionen zu meinen Erinnerungen, es fließen Gedankenspiele einer persönlichen Auseinandersetzung mit ein.

Stefan Hauberg Performance "Baustelle" - Aktion mit herumliegendem

Material im Treppenhaus. "Baustellen interessieren mich als Gebilde, die Eingriffe, aber auch ein übersehender Aspekt von Architektur sind, mit ihren ganz eigenen sehr logischen, bisweilen auch völlig absurden Formungsprozessen."

Eröffnung: Sa 29.Juni ,19Uhr Performance, Stefan Hauberg “Baustelle“

Konzert: Sa 29.Juni ,20:00Uhr „ Jélü “ (Improvisation mit Bass und Geige )

Konzert: Sa.13.Juli und Sa.27.Juli, 16:00Uhr " Philip Mauss and Friends " (Percussion)

Öffnungzeiten: Samstags und Sonntags 30. Juni-28. Juli 2019, 14-19Uhr

Veranstalter*in:  Künstlerhaus Georgswerder e.V., Gloria van Krimpen, Petra Hoppe
Termin: 29.06 bis 28.07, Sa bis So 14-19Uhr
Eröffnung: Sa. 29. Juni ,19 Uhr,
Performance: Stefan Hauberg “Baustelle“ + Konzert: "Jélü“, Improvisation mit Bass und Geige




Ort: Künstlerhaus Georgswerder e.V., 21109 Hamburg, Rahmwerder Strasse 3
Info: 
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Karte
Fotografie Künstlerhaus Georgswerder
© Künstlerhaus Georgswerder
Fotografie „1938“
© Peter Czikowski
Fotografie "Verschmelzungen"
© Petra Hoppe
Collage/Zeichnung „rotterdamse architectuur „
© Gloria van Krimpen
Schnurwerk "Olympia princess of tenor"
© Katarina Jensen

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