Architektonische Stadtführung
14.05

Die Kunststätte Bossard, architektonisch gesehen

Die Kunststätte Bossard zählt zu den wenigen expressionistischen Bauwerken in Deutschland. Auf einem rund drei Hektar großen Heidegrundstück, abgeschieden im Wald bei Jesteburg, schuf Johann Michael Bossard ab 1911 ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Gemeinsam mit seiner Frau Jutta Bossard-Krull entstand ein individueller Lebenstraum von einer Stätte, die die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmilzt. Bis zum Tod von Johann Bossard 1950 griff das Paar verschiedene Stile der Zeit auf und verwendete für das Bau- und Kunstwerk unterschiedliche, auch moderne und zufällige Materialien.

Die Restauratorin der Kunststätte, Stefanie Nagel, führt am 14. Mai 2015 durch Wohn- und Atelierhaus sowie den Kunsttempel und hebt die baugestalterischen Besonderheiten hervor.

 

Veranstalter:  Kunststätte Bossard
Termin: 14.05, 14.30–16 Uhr
Eintrittspreise / Teilnahmegebühren:  7,00 € / erm. 3,50 € Gruppen ab 15 Personen 6 € pro Pers.
Ort: Kunststätte Bossard, Bossardweg 95, , Jesteburg
Info: (04183) 51 12

Karte
Blick auf die Nordseite des Wohn-und Atelierhauses
© Kunststätte Bossard
Die Westfassade im Sonnenuntergang
© Kunststätte Bossard
Das imposante Entree auf der Nordseite des Kunsttempels
© Kunststätte Bossard
Zahlreiche Fassadendetails fesseln die Blicke
© Kunststätte Bossard
Eingang des Kunsttempels mit Blick in das Innere
© Kunststätte Bossard

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